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"Jugendalkoholismus bekämpfen"

logo_CDUNordhorn (tm). Die CDU-Kreistagsfraktion sich auch weiter verstärkt dem Thema Jugendalkoholismus widmen. Zu diesem Zweck wollen die Grafschafer Christdemokraten im Kreistag ein Programm zur Bekämpfung des Jugendalkoholismus auf den Weg bringen. Auf Grundlage der von Politik und Verwaltung im Jahr 2009 in Auftrag gegebenen und nun vorgelegten Studie „Lebensphase Jugend“, in der 3333 Jugendliche zu ihrer aktuellen Lebenssituation befragt wurden, soll nun ein Maßnahmenbündel erarbeitet werden, um die Perspektiven der Jugend zu verbessern.
„Die Umfrage liefert ein äußerst differenziertes Bild zur aktuellen Lebenssituation Jugendlicher in der Grafschaft Bentheim“, sagt Reinhold Hilbers, Fraktionsvorsitzender der Christdemokraten im Grafschafter Kreistag. Auf dieser Grundlage könne es nun gelingen, die Grafschaft für die Jugend weiterzuentwickeln. Dabei will die Union auch auf die Ergebnisse des eigenen Jugendkongresses im vergangenen Jahr zurückgreifen. Mit Sorge betrachtet die Grafschafter CDU insbesondere die Ergebnisse der Umfrage zum sehr hohen Alkoholkonsum Jugendlicher in der Grafschaft. Die CDU hatte dieses Thema bereit 2010 zur Haushaltsberatung aufgegriffen. Damals hat die CDU Geld bereit gestellt und Aktionen im Jugendhilfeausschuss angestoßen. Die derzeit diskutierte Umfrage unter Jugendlichen ist ein Resultat dieses ersten Aktionsprogramms. "Um eine Reduzierung des Alkoholkonsums unter Jugendlichen wollen wir uns intensiv bemühen“, sagt Hilbers. Patentrezepte gäbe es allerdings nicht – daher wünsche sich die CDU nun intensive Beratungen. Für die CDU sei das Ergebnis zum häufigen Alkoholmissbrauch ein Arbeitsauftrag an die Politik. „Wir wollen die Ergebnisse der Studie nun umfassend analysieren und diese hervorragende Grundlage nutzen, um die Lebenssituation Jugendlicher nachhaltig zu verbessern und diese Altersgruppe mehr in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen“, sagt Hilbers. Dabei dürfte keine der aufgeworfenen Fragen und Anregungen unter den Tisch fallen. Abschließend erklärt Hilbers: „Wir haben nur eine Jugend – und die ist unsere Zukunft. Unsere Jugend ist sehr engagiert, motiviert, hat große Potentiale und setzt sich sehr für ihr Umfeld ein. Diese Bereitschaft gilt es zu fördern und zu unterstützen.“
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