- Sonntag, 22. Januar 2012
Traditionelles Neujahrstreffen des DGB in Schüttorf
Schüttorf (md). Am Sonntag um 11.15 Uhr lud der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Ortsverband Obergrafschaft zum traditionellen Neujahrstreffen in die Gaststätte Byknüver in Schüttorf ein. Viele Gäste waren dieser Einladung gefolgt, um an dem Treffen teilzunehmen. Die Begrüßungsrede hielt der DGB Ortsvorsitzende Georg Fischer, der auf die Hektik des Alltags einging und den Neujahrsempfang als eine kleine Oase der Ruhe bezeichnete. Er übergab das Wort danach an Horst Krügler, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Grafschaft Bentheim.In seiner Rede betonte Krügler besonders, dass der neue Kreisverband in der Grafschaft mehr Präsenz des DGB erreichen solle, wichtigste Arbeit sei es, sich in die örtliche Politik einzumischen, dieses beginne mit einem Gespräch mit Landrad Friedrich Kethorn. Ein weiterer Punkt seiner Rede bezog sich auf die Maiveranstaltung, die am ersten Mai in Lingen stattfindet, eindrücklich rief er dazu auf, daran teilzunehmen, da es auch ein Familienfest sei. Im Anschluss sprach Lea Arnold Gewerkschaftssekretärin vom DGB Bezirk Niedersachen-Bremen-Sachsen Anhalt, sie setzte den Schwerpunkt ihrer Rede auf die Bildungspolitische Herausforderung im Jahr 2012. Eine gute Bildung sei wichtig, um die Wirtschaft zu erhalten. Sie setzte einen weiteren Schwerpunkt darauf, dass die soziale Benachteiligung vererbt werde. Bildung muss jedem Menschen offenstehen, und die elementare Gesamtbildung dürfe nicht aus dem Blick verloren werden. Der Bürgermeister der Stadt Bad Bentheim, Dr. Volker Pannen, hielt die Abschlussrede. Er ging darauf ein, dass mehr Politik in den Alltag gebracht werden müsse, daher begrüße er es sehr, dass sich der DGB mehr in die Politik einmischen wolle. Zum Abschluss sagte Dr. Pannen, dass er glaubt, dass trotz aller Krisen 2012 ein gutes Jahr werde. Im Anschluss fanden die Gäste die Gelegenheit, bei Kaffee, Getränken und belegten Broten angeregte Gespräche zu führen.

Lea Arnold bezog sich auf die Bildungspolitischen Herausforderungen

Bad Bentheims Bürgermeister Dr. Volker Pannen

Im Anschluss konnten die Gäste noch gemütlich zusammensitzen
Fotos: Manuela Dorn
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