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Das Klappern ist zurück in der Grafschaft Bentheim:

Junge Weißstörche im Tierpark beringt

Storchenberingung_2__Franz_FrielingNordhorn.,Die erfolgreiche Brut von Weißstörchen in der Grafschaft Bentheim werten Experten immer noch als kleine Sensation. Im Jahr 2007 siedelten sich erstmals Freiflieger auf der Afrikascheune im Familienzoo im Grünen an.

 

 

Die letzte Brut in der Grafschaft lag damals immerhin über 75 Jahre zurück! Mit Hilfe der Nordhorner Feuerwehr wurden jetzt wieder drei Jungstörche als echte „Grafschafter“ beringt. Der Standort auf der Afrikascheune im Tierpark Nordhorn scheint „Meister Adebar“ zu gefallen. Im vierten Jahr in Folge ist die Aufzucht von wilden Störchen an dieser Stelle nun erfolgreich gewesen.

In den ersten drei Jahren waren immer verschiedene Paare zur Brut auf dem Dach im Herzen des Familienzoos zusammen gekommen. In diesem Frühjahr besetzte nun erstmals das gleiche Weißstorchenpaar wie im Jahr 2009 den guten Brutplatz. Während damals vier Junge von dem Paar aufgezogen wurden, erblickten die Nordhorner Feuerwehr und Tierparkmitarbeiter in diesem Jahr drei fiedele Weißstorchjunge.

Die Jungstörche, die zur Zeit noch recht gut an den dunkleren Schnäbeln erkennbar sind, werden voraussichtlich Ende August die Region Richtung Afrika verlassen. Und vielleicht werden die mit Ringen der Vogelwarte Wilhelmshaven registrierten „Grafschafter Weißstörche“ während des Vogelzuges beobachtet. Der Tierpark bekommt dann eine entsprechende Beobachtungsmeldung.

Das Weißstorchenpaar ernährt sich in der Vechteaue und auf extensiven Grünland des weiten Umkreises. Regelmäßig werden die Störche auch im Naturschutzgebiet Syen Venn bei der Futtersuche beobachtet. Die hübschen Schreitvögel ernähren sich ausschließlich von Kleintieren wie Regenwürmern, Insekten, Fröschen, Mäusen, Fischen und auch Aas. Der Naturschutz und die Renaturierungsmaßnahmen in der Grafschaft Bentheim zahlen sich somit aus!

Ohne Feuerwehr da in greifbarer Nähe, konnten in diesem Jahr erstmals drei weitere Jungstörche beringt werden. Verletzte Wildstörche der Auffangstation des Familienzoos haben auf einer Wiese in einem bodennahen Nest in Augenhöhe der begeisterten Besucher erstmals erfolgreich gebrütet.

Storchenberingung_1__Franz_Frieling

Ein Mitarbeiter der Nordhorner Feuerwehr bringt Revierleiter Tom ten Tusscher, Zootierärztin Dr. Heike Weber und ihre Tierarztkollegin Meike Danker aus Hamburg sicher mit ihrer wertvollen Fracht zurück auf den Boden. Foto: Franz Frieling

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Die drei Jungstörche ducken sich, während der Altvogel gleich abfliegt, da ihm die nahende Leiter nicht geheuer ist.

Foto: Franz Frieling

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