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49-jährige Bad Bentheimerin an schweren Kopfverletzungen verstorben:

45-jähriger Ehemann vorläufig festgenommen

Polizei_neuBad Bentheim/Osnabrück. Eine 49-jährige Frau, die am Freitagmorgen mit schweren Kopfverletzungen von Rettungssanitätern in einer Wohnung in Bad Bentheim gefunden wurde, ist am Freitagabend in einer Klinik in Enschede verstorben.

Nach den bisherigen Feststellungen von Staatsanwaltschaft Osnabrück und der Polizei war am Freitag gegen 10.05 Uhr die Rettungsleitstelle vom 45-jährigen Ehemann, der von seiner Frau getrennt lebt, telefonisch informiert worden.

Der Mann gab gegenüber den Rettungskräften und später auch bei der Polizei an, dass seine Frau in seinem Beisein im Schlafzimmer gestürzt sei, wobei sie sich die Verletzungen zugezogen habe. Ohne das Bewusstsein wiederzuerlangen, erlag die 49-Jährige am Freitag gegen 17.30 Uhr ihren schweren Verletzungen in der Klinik in Enschede.

Eine auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück durchgeführte Obduktion der Leiche im Institut für Rechtsmedizin in Oldenburg ergaben bei der 49-Jährigen massive Gewalteinwirkungen gegen den Kopf, die zum Tode geführt haben.

Der 45-jährige Ehemann, der in Königsfeld im Schwarzwald wohnt, wurde am Samstagmittag vorläufig festgenommen. Er soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück am Sonntag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden, der dann über den Erlass eines Haftbefehles entscheiden soll.

Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim, die eine 14-köpfige Mordkommission eingerichtet hat, und der Staatsanwaltschaft Osnabrück dauern an.

Nach Recherchen des VechteKurier wurde der unter Tatverdacht stehende Ehemann bereits 1997 mit dem Verschwinden seiner damaligen Lebensgefährtin in Verbindung gebracht, dieses konnte jedoch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden.

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