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Leitfaden für elektronische Gespräche im Internet „Ch@t-Fieber“

 


chatfieberIm Internet zu „chatten“ ist für Jugendliche enorm wichtig. Wer verstehen will, um was es dabei geht, findet im neuen Taschenbuch „Chat-Fieber“ der Journalistin Ingrid Hagenbücher aus Karlsfeld bei München alles Wissenswerte und mehr. Hagenbücher ist übrigens mit 66 Jahren selbst eine begeisterte Chatterin.

Was für die Jüngeren selbstverständlich, ist für andere eine unbekannte Welt: Der Chat im Internet. Mit „Chat-Fieber“ ist im Magic Buchverlag jetzt ein Leitfaden erschienen, mit dem sich Einsteiger im Web schnell zurechtfinden dürften.
Auf 175 Seiten hat die Autorin Ingrid Hagenbücher ausführlich und amüsant notiert, was sich im Chat (sprich: „Schätt“) so alles erleben lässt. Wer „chattet“, unterhält sich elektronisch über das Internet mit anderen Menschen. Entweder nur mit einem einzigen, der irgendwo zur selben Zeit am Computer sitzt, oder gleich mit mehreren. Üblich ist der Austausch kurzer Textzeilen, die oft so formuliert werden, wie gesprochen wird: Ohne Punkt und Komma, in ganzer Bandbreite, von höflich bis flapsig. Wer eine Web-Cam besitzt, spart sich das Tippen und parliert per Video nach Art eines Bild-Telefons.
Was dieses Taschenbuch interessant macht, ist der unverblümte Einblick, den der Leser in die Chat-Welt erhält. So hat Hagenbücher nicht nur typische Konversationen im originalen Wortlaut gesammelt, sondern auch alles Wissenswerte drumherum zusammengetragen:  Interviews mit Chattern, Geschichten, Umfragen. Dazu Tabellen mit Chat-Codes, also den Textabkürzungen und Umgangsformen der Chatter, deren Kenntnis unabdingbar ist, sowie Komisches, Frivoles und Besinnliches. Kurzum, alles, was ein Neuling wissen muss, um mitreden zu können.  Da es unzählige Chat-Webseiten gibt, hat sich die Autorin bei der Erklärung typischer Funktionen an einer der ältesten kostenlosen Communities im deutschen Internet orientiert. Einsteiger können das erworbene Wissen somit gleich in der Praxis anwenden. Empfehlenswert insbesondere für Eltern, deren Kinder eifrig im Netz unterwegs sind.
Ingrid Hagenbücher schrieb den Leitfaden aus persönlicher Begeisterung über diese moderne Form der Kommunikation, die keineswegs eine Domäne der Jugendlichen ist: Hagenbücher ist 66 und mit viel Spaß dabei. Die Leser lädt sie zum Chat mit ihr ein, die Zugangsdaten finden sich im Buch.

chatfieber

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