- Dienstag, 29. November 2011
Nachwuchskünstler stellen aus
Picasso, Hundertwasser und Rousseau im Foyer des Rathauses
Lingen. Ein ungewöhnliches Bild bot sich vor ein paar Tagen im Foyer des Rathauses der Stadt Lingen. Rund 50 Kinder waren mit ihren Eltern und Großeltern der Einladung der Stadt Lingen und der Kunstschule Lingen gefolgt. Zusammen mit Lingens Zweiter Bürgermeisterin, Monika Heinen, eröffneten die Nachwuchskünstlerinnen und -künstler ihre eigene Ausstellung.
Ein Semester lang hatten sich die Kinder an der Kunstschule Lingen mit drei Meistern der Kunst auseinandergesetzt. Sowohl von Picasso inspirierte Porträts, als auch frei nach Friedensreich Hundertwasser gestaltete Traumhäuser und das Motiv „Dschungel“ von Henri Rousseau finden sich in der bunten, vielfältigen und in jedem Fall sehenswerten Ausstellung wieder. Dabei gibt der sperrige Titel „Arbeiten aus der ästhetischen Frühförderung“ bei weitem nicht das wieder, was die Besucherinnen und Besucher des Rathauses erwartet. Auch Monika Heinen hatte sich in ihren einleitenden Worten zur Ausstellung gefragt, was denn nun Ästhetik sei. „Ästhetik ist nicht anderes als etwas Schönes“, beantwortet sie dann schließlich selbst. Die Ausstellung ist genau das: sehr schön. Vor allen Dingen, wenn man sich vor Augen hält, dass die jungen Künstlerinnen und Künstler zwischen drei und sieben Jahre alt sind. Bis zum 13. Januar sind die Werke noch im Foyer des Rathauses zu bewundern.
Fotos: Stadt Lingen
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